BerlinerSingles.de im Praxistest

Die Berliner-Singles-Börse ist ein sympatisches Forum, das keineswegs allein zum Suchen eines Beziehungspartners dient, sondern das allerlei Nettes und Nützliches für Singles in Berlin und Umgebung bereit hält. Menschen, die in dieser Riesen Stadt und im noch riesigeren Umland zu oft allein herumirren, finden hier Freunde und Bekannte beiderlei Geschlechts, Partner für Sport, Hobbies und Kultur sowie etliche Veranstaltungen und Freizeitunternehmungen, wo man sich einfach mal anschließen kann und dadurch auf eine ganz lockere Art andere Solisten kennen lernt.

Das sind ganz unterschiedliche Aktivitäten, die in der Regel von einzelnen Mitgliedern erdacht und organisiert werden: etwa gemeinsames Kochen, Besuch von Theater, Oper, Konzerten, Vernissagen o.ä., Ausflüge zu Fuß, per Rad, per Bus oder Zug, Segeltörns, Joggen/Walken/Wandern, Ausgehen in Clubs, Bars, zu Singleparties, zum Tanzen, Feste, Bowling, Erlernen neuer Hobbies und und und.
Allerdings gibt es bei allen Aktivitäten eine Teilnehmerbegrenzung, und viele davon sind schnell voll, das heißt, „spontan mitgehen“ klappt in der Regel selten. Für die ganz begehrten Events muss man sich zum Teil schon Monate im voraus anmelden.
„Besis“Man kann dieses Portal zwar eingeschränkt auch kostenlos nutzen, aber um andere Leute anschreiben zu können, sich Gruppen anzuschließen oder sich für gemeinsame Aktivitäten und Events einzutragen, muss man Premiummitglied sein. Da das nicht teuer ist (ein halbes Jahr kostet 38,94 Euro, ein ganzes Jahr 45 Euro), finde ich, es ist den Versuch wert.
Ich persönlich bin seit Ende Juni dabei (also bei Erstellung dieses Beitrags drei Monate und elf Tage). Die meisten Männer dort sind nicht ganz meine Wellenlänge, da ich ja eher auf unkonventionelle und/oder kreative, leicht szenige Typen stehe (die sind in dieser Börse eher Mangelware), aber das macht nichts, denn ich hatte ein paar sehr nette Dates und vor allem habe ich über die Berliner Singles zwei neue Freundinnen gewonnen, mit denen ich wunderbar klönen, Events besuchen und ausgehen kann.
Bisher habe ich nur an zwei Gruppenaktivitäten teilgenommen, und zwar ein Konzert und ein Spaziergang – das war sehr nett, wobei die Geschlechterverteilung beide Male etwas ungünstig war: ca. 20 Frauen und 3 Männer. Nun ja: Immerhin hab ich dabei die Freundinnen und einen netten Mann für Wander- und Radtouren kennen gelernt.
© Beatrice Poschenrieder

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