Der/Die Kontrolleur/in: Gibt es einen Kontrollfreak in deinem Leben?

Ihre Methoden können sehr direkt sein – Sich-Einmischen, Bestimmen-Wollen, dominantes Auftreten, Aggression – oder auch subtil: Abwerten, belehren, bevormunden u.a.

Im letzten Blogbeitrag ging´s ja um den Typus „Kontrolleur“ – hier noch mehr Infos. Andere sagen dazu auch „Kontrollfreak“ oder „anankastische Persönlichkeitsstörung“, wobei letzteres nicht ganz das gleiche ist wie ein Kontrollfreak, aber es gibt sehr viele Überschneidungen. Bei der anankastischen = zwanghaften Persönlichkeitsstörung steht nicht nur der starke Drang nach Kontrolle, sondern auch Perfektionismus im Vordergrund, oft so stark, dass Aufgaben und Ziele nicht bewältigt werden können, weil der innere Anspruch einfach zu hoch ist. Dies ist bei vielen, die „nur“ Kontrollettis sind, nicht der Fall – sie wollen bloß niemals die Kontrolle aus der Hand geben oder gar verlieren, weil dies in ihrem Unbewussten mit sehr unangenehmen Befürchtungen verbunden ist (etwa, böse Fehler zu machen und dann ganz dumm dazustehen oder die Folgen auslöffeln zu müssen; oder „ausgeliefert“ zu sein, völlig machtlos). mehr… “Der/Die Kontrolleur/in: Gibt es einen Kontrollfreak in deinem Leben?”

Schräge Dates: Der Kontrolleur

Ein paar Typen fehlen in meinem Buch «Mister Aussichtslos: 12 Männertypen, die Sie sich sparen können», wie „Der notorisch Eifersüchtige“, „Der Gewalttätige“ und „Der Kontrolleur“, weil der Verlag es damals auf 12 begrenzen wollte. Heute erzähle ich euch vom Dating mit einem Kontrollfreak, was bereits beim ersten Treffen sichtbar wurde (ist nicht immer so!).

er will mich kontrollieren, er kontrolliert mich
Der Kontrolleur will alles im Griff haben, sogar die Fliege an der Wand

Zuerst einmal: Was meine ich damit? Jemanden, der in einem oder mehreren Bereichen den ständigen und starken Drang hat, die Kontrolle inne zu haben. Beim einen ist es fast jeder Bereich, egal ob Haushalt, Arbeit, soziales Umfeld, Partnerschaft, Sex usw.. Beim anderen ist es überwiegend ein Bereich, etwa dass er die komplette Kontrolle über seine Partnerschaft und seine Partnerin haben will (das sind u.a. Menschen, die schon in der frühen Kindheit die ganz tiefgehende Erfahrung machen mussten, dass sie von engen Bezugspersonen immer wieder Übles zu befürchten haben, diesen also nicht vertrauen dürfen, und dass, wenn man nicht die Kontrolle inne hat, man Gefahr läuft, ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein).
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Was macht einen Alltagsneurotiker aus? Teil 3

Den meisten Neurotikern mangelt es an Vertrauen

Hier der dritte Teil meines mehrteiligen Beitrags über Neurotiker… Der Lebensbereich, den´s bei Alltagsneurotikern meist am empfindlichsten trifft, ist der zwischenmenschliche. Es gibt bestimmt einige Menschen, die eine Beziehung mit einem Neurotiker (Mann oder Frau) aushalten, für mich ist es nix, weil ich in meiner Kindheit einige davon sehr dicht um mich hatte, sodass ich früher ebenfalls ein bisschen neurotisch war, was mir denn auch etliche Beziehungen verhagelte.
Auf so jemanden musst du meistens irgendwie Rücksicht nehmen, weil er dies nicht mag und jenes nicht verträgt, oder bei xy wird ihm mulmig und und und. Klar hat praktisch jeder Mensch so seine Eigenheiten und Zipperlein, aber der Unterschied zwischen „gesund“ und „nicht gesund“ ist: mehr… “Was macht einen Alltagsneurotiker aus? Teil 3”