Partnerbörsen als Spielplatz für Gestörte? (Teil 3)

Sorry Leute, dass ich hier öfter über gestörte Typen schreibe (siehe Teil 1 und Teil 2), aber die fielen mir auf den Singlebörsen so wunderbar in den Schoß, es wäre zu schade, euch das vorzuenthalten!
Zur Verteidigung der Männer möchte ich an dieser Stelle mal wieder betonen, dass es in diesen Portalen mehr normale und nette Männer gibt als verkorkste und dass die Anzahl der weiblichen Bekloppten sicherlich ähnlich hoch ist. mehr… “Partnerbörsen als Spielplatz für Gestörte? (Teil 3)”

Partnerbörsen als Spielplatz für Gestörte und Perverse? Teil 2!

Wie ich in Teil 1 schon schrieb: Singlebörsen beherbergen auch viele Randfiguren, denen du unter normalen Umständen nicht in dem Ausmaß begegnen würdest – wie chronisch untreue Gebundene, Fetischisten, Sozialphobiker, Spinner, Sexsüchtige, Voyeure, Exhibitionisten, Absolute Beginners, Astheniker, Alkoholiker, Sadisten und sonstige schwer Vermittelbare.
Wenn das nun nicht unbedingt Zeitgenossen sind, die du für eine Beziehung avisierst, und du auch keine Sozialstudien betreibst – sprich, nicht so scharf auf Treffen mit o.g. Figuren bist: Wie erkennst du schon im voraus, was für einen Fisch du da am Haken hast? mehr… “Partnerbörsen als Spielplatz für Gestörte und Perverse? Teil 2!”

Partnerbörsen als Spielplatz für Gestörte und Perverse? Teil 1

Gleich mal vorab: Ich weiß, dass die Worte „gestört“ und „pervers“ politisch unkorrekt sind. Ich hab sie in den Titel geschrieben, um dich auf diesen Blog zu ziehen. Was ich eigentlich meine, ist: Auf den meisten Singlebörsen tummeln sich allerlei Exoten, die im „wahren Leben“ eher im Verborgenen bleiben: Computer-Nerds, Absolute Beginners, chronisch untreue Gebundene, Fetischisten, Sozialphobiker, Spinner, Sexsüchtige, Voyeure (also einsame Onanisten, die sich nicht an echte Partner rantrauen), Exhibitionisten, Neurotiker, Alkoholiker sowie andere Süchtige, Sadisten (nicht nur im Sexuellen, sondern auch als Persönlichkeitsstörung) und sonstige schwer Vermittelbare. Und damit meine ich nicht nur Männer. mehr… “Partnerbörsen als Spielplatz für Gestörte und Perverse? Teil 1”

10 Anzeichen, woran du SCHNELL erkennst, ob jemand narzisstisch ist (Teil 2)

Im letzten Blog-Beitrag habe ich ja bereits die tieferen Hintergründe von echtem Narzissmus erklärt und die ersten 3 Anzeichen genannt, womit du das schon beim Kennenlernen aufdecken kannst – hier noch Punkt 4 bis 10:

4) Er interessiert sich nur zu Beginn für dich – um dich für sich zu begeistern. Hat er dich gewonnen, wirst du bei näherem Hinschauen feststellen, dass er sich nur noch da für dich interessiert, wo es um seine eigene Aufwertung geht. Du bestätigst ihn und seine Ansichten? Perfekt. Oft stellt er auch Scheinfragen, hört aber deine Antwort gar nicht bis zum Ende an, sondern hakt bei der nächstbesten Gelegenheit ein, um von sich selbst zu reden.
Er wickelt dich zu Anfang auch ein mit schönen Ankündigungen, mehr… “10 Anzeichen, woran du SCHNELL erkennst, ob jemand narzisstisch ist (Teil 2)”

10 Anzeichen, woran du SCHNELL erkennst, ob jemand narzisstisch ist (Teil 1)

Im letzten Blogbeitrag hab ich ja schon aufgelistet, an welchen Merkmalen man echten Narzissmus erkennt; etliche dieser Merkmale werden einem erst dann sonnenklar, wenn man denjenigen schon länger bzw. näher kennt – und vielleicht schon emotionaler und sonstiger Schaden entstanden ist. Damit es dir schneller klar wird, erkläre ich dir, was eigentlich hinter Narzissmus steht (denn etwas zu verstehen, bedeutet auch, es besser zu erkennen) und auf welche typischen Anzeichen du achten kannst. mehr… “10 Anzeichen, woran du SCHNELL erkennst, ob jemand narzisstisch ist (Teil 1)”

Woran man echte Narzissten erkennt: 10 Kennzeichen für Narzissmus

Bist du mit einem/r Narzissten/in zusammen? Oder bist du vielleicht sogar selbst eine/r?
Mit den Begriffen “Narzisst”, “Narzissmus” und “narzisstisch” werfen heutzutage sehr viele Leute wild um sich. Es stimmt zwar, dass diese Eigenschaft oder Störung immer mehr Verbreitung findet, aber oft wird anderen dieses Etikett zu schnell verpasst. Zum Beispiel nur weil jemand dich von oben herab behandelt oder sich dir überlegen fühlt (vielleicht ist er/sie es ja tatsächlich?), ist das noch lange nicht narzisstisch – weder im psychologischen Sinne noch in dem, was die Allgemeinheit so bezeichnet. Landläufig herrscht auch die Meinung vor, Narzissmus bedeute, dass jemand sehr eitel, selbstgefällig und über-selbstbewusst ist. Nun: Das ist falsch!!! mehr… “Woran man echte Narzissten erkennt: 10 Kennzeichen für Narzissmus”

Abfuhr bekommen? Schau der Wahrheit ins Gesicht (neue Version)

Ich hab euch ja vor 9 Tagen so eine typische Datingfrust-Geschichte erzählt, wo anfangs alles in Richtung Verlieben zu laufen schien, doch nach dem ersten Sex war er eher ein Hase auf der Flucht, was die Zurückgelassene in einen ausgedehnten „Werde ich je den Richtigen finden???“-Blues versetzte.
Ich hab das auch schon öfter erlebt. Nachdem ich mich dann immer tagelang mit Grübeleien herumgeschlagen hatte wie „Habe ich etwas falsch gemacht? Hab ich ihn durch zu viel Reden über XY eingeschüchtert? War ich zu voreilig mit Z? Ist irgendwas von den alten Macken durchgekommen, mit denen ich früher so manchen vertrieben habe?“, erkannte ich irgendwann vor ein paar Jahren: mehr… “Abfuhr bekommen? Schau der Wahrheit ins Gesicht (neue Version)”

Werde ich je den Richtigen finden??? (Neue Version)

Dieser Stoßseufzer drängt sich immer wieder in das Hirn so mancher Singles, selbst wenn dort sonst ein unerschütterlicher Optimismus besteht. Warum? Ab und zu überkommt einen eben der „Ich-bleibe-wohl-ewig-Single-Blues“. Ich erläutere ihn mal aus der weiblichen Perspektive, denn wirklich viele Frauen haben mir schon ähnliche Versionen erzählt…
Also. Vielleicht hast du jemand kennen gelernt, den du wirklich toll, anziehend und angenehm fandest, er dich anfangs auch: Die ersten paar Dates waren zauberhaft, alles schien in die richtige Richtung zu laufen… mehr… “Werde ich je den Richtigen finden??? (Neue Version)”

Der/Die Kontrolleur/in: Gibt es einen Kontrollfreak in deinem Leben?

Im letzten Blogbeitrag ging´s ja um den Typus „Kontrolleur“ – hier wie versprochen noch mehr Infos. Andere sagen dazu auch „Kontrollfreak“ oder „anankastische Persönlichkeitsstörung“, wobei letzteres nicht ganz das gleiche ist wie ein Kontrollfreak, aber es gibt sehr viele Überschneidungen. Bei der anankastischen oder auch zwanghaften Persönlichkeitsstörung steht nicht nur der starke Drang nach Kontrolle, sondern auch Perfektionismus im Vordergrund, oft so stark, dass Aufgaben und Ziele nicht bewältigt werden können, weil der innere Anspruch einfach zu hoch ist. Dies ist bei vielen, die „nur“ Kontrollettis sind, nicht der Fall – sie wollen bloß niemals die Kontrolle aus der Hand geben oder gar verlieren, weil dies in ihrem Unbewussten mit sehr unangenehmen Befürchtungen verbunden ist (etwa, böse Fehler zu machen und dann ganz dumm dazustehen oder die Folgen auslöffeln zu müssen; oder „ausgeliefert“ zu sein, völlig machtlos).
Dieses unbewusste Streben nach Kontrolle (über sich selbst, die anderen, die Situation, die Zukunft etc.) bewirkt auch, dass derjenige meist nicht locker ist (manchmal spielt er es, aber feinfühlige Menschen spüren die Anspannung dahinter), sondern eher starr, unflexibel, unspontan. Viele von ihnen wollen so viel wie möglich bestimmen und planen; aber manche Betroffenen wissen, dass dies Eigenschaften sind, mit denen man nicht gut ankommt, und haben gelernt, sie zu verstecken – stattdessen haben sie andere Verhaltensweisen entwickelt, um sich selbst und ihre Umgebung im Griff zu behalten. Das heißt, unter Umständen werden sie auch manipulativ.
Eine Freundin von mir war mal mit einem Kontrollfreak zusammen, der zwar anfangs sehr charmant war, aber es blitzte hier und da schon auf. Bereits sehr früh bot er an, ihr beruflich und finanziell zu helfen; leider ging meine Freundin darauf ein und gab ihm damit ein ziemliches Machtmittel an die Hand.
Er fing immer mehr an, über sie und die Beziehung bestimmen zu wollen, indem er zum Beispiel fast nie zuließ, dass sie etwas für ihn bezahlte (auf die Art konnte er ansagen, wann und wo man essen ging und was man sonst noch unternahm) oder dass sie beim Sex die Marschrichtung mitbestimmte; initiierte sie Sex oder versuchte sie ihm zu zeigen, was er für sie tun konnte, sperrte er sich meist. Er ließ auch sonst vieles nicht zu, bremste sie sehr häufig aus, schloss alles Mögliche von vornherein aus durch Ablehnung und Abwehr. Diese zeigte er auch sehr deutlich, wenn sie etwas sagte, machte oder an sich hatte, was ihm nicht zusagte. Und da sie ja von ihm geliebt werden wollte, lernte sie, die Dinge zu meiden, die bei ihm Ablehnung auslösen könnten.
Ferner wandte er noch die Ich-Opfer-Du-Täter-Masche an: Egal ob im Bett oder im Alltag, häufig stellte er sie hin als „du willst zu viel“ oder „immer willst du etwas anderes als ich“ oder warf ihr vor, sie beachte zu wenig, was er brauche oder wie er ticke – dabei beachtete ER sie zu wenig, aber zu dieser Erkenntnis gelangte sie erst nach längerer Zeit, als sie es mal schaffte, aus der Defensiv-Schiene herauszukommen.

Wenn Blicke töten könnten...
Wenn du nicht spurst, kriegst du den bösen Blick des Kontrollfreaks ab

Eines haben alle Kontrollettis gemeinsam: Ihr Bestreben nach Kontrolle ist so groß, dass sie Zwischenmenschliches sehr oft aus den Augen verlieren und dass sie zu wenig Gefühl für die Grenzen und die Selbstbestimmung anderer Menschen haben. Darunter leiden viele ihrer sozialen Beziehungen, auch Partnerschaften (falls nicht schon die Anbahnung scheitert).
Die Methoden, derer sie sich bedienen, können sehr direkt sein – Sich-Einmischen, Bestimmen-Wollen, Diktieren, dominantes Auftreten, aggressiver oder strenger Führungsstil – oder auch subtil: „Gute“ Ratschläge erteilen, belehren, bevormunden, schmollen, mauern, sabotieren, blocken, kritisieren, abwerten, „ich weiß, was besser für dich ist“, „ich opfere mich für dich auf, daher bist du mir ganz viel schuldig“ und so weiter. Manche Kontrollfreaks haben die ganze Palette in petto, wie etwa eine enge Angehörige von mir – weswegen ich früher auch dazu neigte. Eine ihrer Lieblingsmethoden: Dissen. Es gibt einen schönen Fachausdruck für diese Methode, die gegenüber Kindern geradezu sadistisch ist, da sie sie in große innere Angst versetzt: „Silent Treatment“ (Bestrafen durch Schweigen und Missachtung). Das hat meine Angehörige bis heute drauf, obwohl alle um sie herum längst erwachsen sind: Verhält man sich auf eine Art, die ihr nicht passt, setzt es entweder die Schuldkeule („du bist schuld, dass es mir nicht gut geht“) oder gleich das Ignorier-Abstrafen: Gesicht und Blick werden eisig, sie schaut durch dich durch, du existierst nicht mehr für sie, du wirst nicht mehr kontaktiert, deine Anrufe und Nachrichten werden ignoriert, ebenso wie deine Versuche, ein klärendes Gespräch zu führen, unter Umständen wirst du sogar von der Familie ausgeschlossen, und zwar so lange, bis du angekrochen kommst – selbst wenn es Jahre dauert.
Das heißt wiederum: Solchen extremen Kontrollfreaks ist die Kontrolle wichtiger als die Verbindung und die Bindung zu dir. Sie sind im Recht, du bist im Unrecht. Und sie lassen dann auch nicht mit sich verhandeln. Dass so jemand offen zugibt, dass er/sie im Unrecht war und dich um Verzeihung bittet, kommt sehr selten vor – und wenn, dann auch nicht von Herzen, sondern wiederum, um dich zu etwas zu kriegen.

Das Einzige, was du tun kannst, ist: Spiel das Spiel nicht mit. Mach dir klar, dass du kein Kind (mehr) bist, dessen Wohlergehen und Leben von dieser einen Person abhängt. Dein Leben und Wohlergehen hängen KEINESWEGS von ihr ab, selbst wenn es sich erst mal so für dich anfühlt.

Daher: Mach dich auch nie abhängig von einem Kontrollfreak, weder finanziell noch beruflich noch emotional.

Mir hat geholfen zu erkennen: Ich brauch diese Angehörige nicht zum Glücklichsein. Und ich brauche sie auch nicht so ernst zu nehmen.
Meiner Freundin hat geholfen zu erkennen: Sie hat genug Fähigkeiten, um beruflich und finanziell gut klarzukommen. Die volle Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, ist manchmal anstrengend, aber insgesamt weniger anstrengend, als mit dem falschen Partner zusammen zu sein.

© Beatrice Poschenrieder „"

Schräge Dates: Der Kontrolleur

Ein paar Typen fehlen in meinem Buch «Mister Aussichtslos: 12 Männertypen, die Sie sich sparen können», wie „Der notorisch Eifersüchtige“, „Der Gewalttätige“ und „Der Kontrolleur“, weil der Verlag es damals auf 12 begrenzen wollte. Heute erzähle ich euch vom Dating mit einem Kontrollfreak, was bereits beim ersten Treffen sichtbar wurde (ist nicht immer so!).

er will mich kontrollieren, er kontrolliert mich
Der Kontrolleur will alles im Griff haben, sogar die Fliege an der Wand

Zuerst einmal: Was meine ich damit? Jemanden, der in einem oder mehreren Bereichen den ständigen und starken Drang hat, die Kontrolle inne zu haben. Beim einen ist es fast jeder Bereich, egal ob Haushalt, Arbeit, soziales Umfeld, Partnerschaft, Sex usw.. Beim anderen ist es überwiegend ein Bereich, etwa dass er die komplette Kontrolle über seine Partnerschaft und seine Partnerin haben will (das sind u.a. Menschen, die schon in der frühen Kindheit die ganz tiefgehende Erfahrung machen mussten, dass sie von engen Bezugspersonen immer wieder Übles zu befürchten haben, diesen also nicht vertrauen dürfen, und dass, wenn man nicht die Kontrolle inne hat, man Gefahr läuft, ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein).
mehr… “Schräge Dates: Der Kontrolleur”

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