Erster Sex mit dem Neuen: Wann kann/ soll ich mit ihm ins Bett gehen?

Frage: >>Es gibt in meinem Leben einen neuen Mann, den ich sehr toll finde, und es geht ganz gut an, wir flirten wie die Weltmeister. Wir haben uns auch schon getroffen; es ist definitiv eine gegenseitige Anziehung da, es gab auch kleine Berührungen. Ich verspüre große Lust auf ihn, träume nachts (und tagsüber) schon von ihm. Sollte ich irgendwelche Regeln beachten, wann – beim wievielten Treffen – ich das erste Mal mit ihm Sex habe? Meine beste Freundin sagt, es sei egal, denn wenn zwei Menschen zusammenpassen, kann man auch schon beim ersten Date miteinander schlafen. Meine zweitbeste Freundin sagt, eine Frau solle sich nicht so schnell hergeben, dann verliere sie an Wert für den Mann; Sex frühestens beim sechsten Date.<<

Antwort: Zuerst einmal kommt es absolut drauf an, ob eine Frau nur Sex will oder ob sie eine wie auch immer geartete Bindung mit dem Mann möchte. Und selbst wenn sie zunächst nur Sex will, passiert es bei uns Frauen oft, dass wir durch das Schmusen, den Hautkontakt, die Intimität doch stärkere Gefühle entwickeln und „mehr“ von dem Kerl wollen.
Auch die Aussage „wenn zwei Menschen zusammenpassen, kann man auch schon beim ersten Date miteinander schlafen“ ist selten richtig: man kann beim ersten Date nicht wissen, ob es passt! Es sei denn, man kennt den Mann schon länger, weil man befreundet war, Kollegen, Nachbarn o.ä.. Aber selbst dann ist es riskant, denn in der Nähe und Intimität kommen doch noch andere Seiten zum Vorschein, als man sie durch einen freundschaftlichen oder kollegialen Kontakt kannte.
Wenn zwei Menschen schon beim allerersten Zusammentreffen Sex haben und sich daraus eine echte und dauerhafte Liebesbeziehung entwickelt, ist das ein sehr seltener Glücksfall! Deutlich häufiger ist es so, dass frau überstürzt jemand in seine intimsten Bereiche lässt und hinterher entweder denkt, „das war jetzt eine echt blöde überstürzte Aktion“ oder gern eine Fortsetzung hätte, während der Lover auf Nimmerwiedersehen verschwindet.

Ich würde eher der zweitbesten Freundin Recht geben, so altmodisch das auch klingt. Aber im Grunde hat es auch weniger mit der etwas altmodischen Moral zu tun, die sie vertritt – wobei diese in sehr vielen Männerköpfen noch gültig ist! – als damit, dass es IMMER eine gute Idee ist, einen Mann näher kennen zu lernen, bevor er an und in unseren nackten Körper und unsere verletzlichsten Körperteile darf. Erstens ist dann die Gefahr von Gewalttätigkeiten oder unangenehmen Übergriffen kleiner, zweitens, die erotische Anziehung wird (von beiden Seiten) schnell mal mit Verliebtheit verwechselt, und die ist oft während der ersten 3 – 4 Treffen am stärksten und macht uns teilweise blind für den einen oder anderen Punkt, der am Gegenüber nicht so toll ist.
Früher dachte ich immer, das vierte Date wäre perfekt für die Bettpremiere, heute gehe ich mit Freundin Nr. 2 konform: Sex frühestens beim 6. Treffen. Dazu zählt übrigens auch Oralverkehr. Ein bisschen Fummeln geht auch schon beim 5. Date. Vorher besser nicht, weil es nach dem Fummeln schwer ist, wieder einen Schritt zurückzutreten. Das selbe gilt fürs Miteinander-Nacktsein, wobei das kritisch ist, wenn Sie den GV noch vermeiden wollen, aber gegenüber Männern Probleme mit Grenzensetzen haben.
© Beatrice Poschenrieder
„Bester


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