Drei Monate Mitgliedschaft bei Parship: Erfahrungsbericht und Test-Resumé

Mir ist grade aufgefallen, dass ich es bis jetzt versäumt habe, mein Parship-Resumé zu verfassen… Das wäre im Hochsommer fällig gewesen, eine Zeit, in der ich Arbeit eher meide. Nach den drei Testtagen im Frühling hatte ich nämlich bei der Parship-Pressestelle angefragt, ob ich als Betreiberin einer Single-Service-Webseite eventuell einen Probemonat haben könnte, und sogar drei bekommen!
Die drei Männer, die aus meinen drei ersten Testtagen übrig geblieben waren, meldeten sich nicht mehr, auch der attraktive Journalist nicht. Schade. Ich nehme an, sie hatten noch andere Eisen im Feuer. mehr… “Drei Monate Mitgliedschaft bei Parship: Erfahrungsbericht und Test-Resumé”

Ich parshippe jetzt – Praxistext / Erfahrungsbericht (Teil 3)

Wie im letzten Beitrag erläutert, blieben für mich bei Parship von meinen 20 Interessenten innerhalb der 3 Testtage nur fünf übrig; da es bei Parship keine selbstgewählten Spitznamen gibt, sondern die Mitglieder nach Berufsangabe und Alter benannt werden (die wichtigsten Kriterien für den “üblichen” Parship-User?), habe ich jetzt noch einen Arzt, einen Architekten, einen Journalisten, einen Wissenschaftler und einen Geschäftsführer. Am letzten Testtag bitte ich alle fünf um ihre Emailadresse oder Handynummer, außer den Gentleman, von dem hab ich sie ja schon. Und von den anderen vier kriege ich sie auch. Das ist eine sehr angenehme Erfahrung, denn auf kostenlosen Portalen wie OkCupid und Finya gibt fast jeder zweite nichts dergleichen her, weil er ein Sexjäger, ein kontaktgestörter Nerd oder ein Gebundener ist.

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Die Frage ist bloß, ob das auf Gegenseitigkeit beruht…

Zum Glück habe ich alle Kontaktdaten sofort notiert, denn was ich nicht vorhersehen konnte, ist, dass Parship mir nach Beendigung der Testtage alle Nachrichten verschleiert – das heißt, alles, was ich in den drei Tagen von meinen Kandidaten bekam (und lesen konnte), kann ich jetzt nicht mehr entziffern. Stattdessen werde ich sowohl auf dem Portal als auch über meine private Email ständig aufgefordert, das sensationelle 50-%-Angebot zu nutzen (wie erwähnt, wäre die Mindestsumme, die ich für eine Premium-Mitgliedschaft ausgeben müsste, 329 Euro.).
Der Architekt sendet mir seine Nummer und fordert mich auf, ihm gleich einen Vorschlag über Ort und Zeit für ein Date zu machen. Ich simse ihm meine Nummer und schreibe, dass er mich anrufen soll, damit wir was verabreden können – leider hat er sich bis heute nicht gemeldet.
Den Gentleman treffe ich zum zweiten Mal und stelle fest: er ist immer noch ein gutaussehender und wunderbarer Gentleman, aber er ist mir einfach zu konservativ und zu konventionell, ich finde ihn nicht spannend – und habe danach keinen Drang, ihn wiederzusehen. Für viele Frauen wäre er jedoch ein Traummann.
Der Journalist entpuppt sich als ein selbstbewusster attraktiver großer Mann mit faszinierenden, blitzenden Augen, toller Stimme und schöner Sprache; wir gehen essen und danach in ein Sofa-Lokal, haben ein lockeres, unterhaltsames, amüsantes Rendezvous – doch beim Abschied wirkt er nicht so, als ob er mich unbedingt und zügig wiedersehen will. (Mittlerweile hat er gewhatsappt, dass er auf Reisen ist und wir danach was zusammen unternehmen könnten. Mal sehen.)
Die anderen beiden sind über Ostern ebenfalls verreist und stehen noch auf dem Plan; ich habe mir vorgenommen, mich entspannt zurückzulehnen und abzuwarten, statt irgendjemandem hinterherzulaufen oder mich anzudienen wie Sauerbier.
Wie´s weitergeht: im nächsten Beitrag!

© Beatrice Poschenrieder

Ich parshippe jetzt: Praxistext / Erfahrungsbericht (Teil 2)

Hier die Fortsetzung von Teil 1: mein Bericht über meine drei Tage kostenlose Voll-Mitgliedschaft („Premium“) bei Parship…
Als erstes sichte ich natürlich die Nachrichten, Lächler, „Likes“ und Bildfreigaben, die ich bereits bekommen habe – insgesamt von 15 Männern. Elf sortiere ich gleich aus, weil sie zu weit weg wohnen oder nicht zu mir passen. Vieren sende ich ein kurzes Dankeschön und gebe meine Fotos frei. Einer von den Vieren hat bis heute nicht reagiert, die anderen lassen mich ihrerseits ihre Bilder sehen – nette Männer, aber leider auch nicht so mein Geschmack. Einem davon schreibe ich, ob er vielleicht mit dem Alter etwas geschummelt hat (er bezifferte sich auf 46 und sieht aus wie mindestens 52); auch er hat nicht mehr geantwortet. mehr… “Ich parshippe jetzt: Praxistext / Erfahrungsbericht (Teil 2)”

OkCupid.com im Praxistest (Erfahrungsbericht) – Teil 2

Das Schöne an der Dating-Seite OkCupid: Es ist gut und interessant gemacht (wer hat sich bloß all diese Fragen ausgedacht?!) und trotzdem kostenlos. Für einen kleinen Aufpreis gibt es zwar ein paar Zusatzfunktionen, aber man kommt auch gut ohne diese aus, kann Profile studieren, Nachrichten schreiben, die eigenen Testergebnisse und die der anderen einsehen usw. OkCupid macht da auch keinen Unterschied zwischen Männlein und Weiblein (was einige andere halb-kostenlose Singlebörsen durchaus machen). mehr… “OkCupid.com im Praxistest (Erfahrungsbericht) – Teil 2”

OkCupid.com im Praxistest (Erfahrungsbericht) – Teil 1

Startseite der Partnerbörse OKCupid.com
Was haben bloß diese vier Hände an der jungen Frau zu bedeuten? “Hier gibt´s auch Polyamorie oder Flotte Dreier”?

„Hier tummeln sich besonders viele Künstler: Musiker, Autoren, Maler, Designer, Schauspieler und sonstige Kreative und schräge Vögel“, sagte eine Bekannte von mir, die Synchronsprecherin ist. Genau meine Kontaktbörse! dachte ich mir und meldete mich an. Und in der Tat: Auf mindestens die Hälfte der Männer trifft es zu, was meine Bekannte sagte. Anfangs fühlte ich mich wie im Paradies: So viele interessante Männer! Allerdings hat die Begeisterung schon arge Beulen bekommen – mehr dazu im zweiten Teil. mehr… “OkCupid.com im Praxistest (Erfahrungsbericht) – Teil 1”

BerlinerSingles.de im Praxistest

Die Berliner-Singles-Börse ist ein sympatisches Forum, das keineswegs allein zum Suchen eines Beziehungspartners dient, sondern das allerlei Nettes und Nützliches für Singles in Berlin und Umgebung bereit hält. Menschen, die in dieser Riesen Stadt und im noch riesigeren Umland zu oft allein herumirren, finden hier Freunde und Bekannte beiderlei Geschlechts, Partner für Sport, Hobbies und Kultur sowie etliche Veranstaltungen und Freizeitunternehmungen, wo man sich einfach mal anschließen kann und dadurch auf eine ganz lockere Art andere Solisten kennen lernt. mehr… “BerlinerSingles.de im Praxistest”

Lotuscafe.de im Praxistest

Das Lotuscafé ist nicht nur Singlebörse, sondern auch Kontaktforum für spirituell interessierte Menschen. Man kann es eingeschränkt auch kostenlos nutzen. Eine der Einschränkungen besteht darin, dass man nur 1 Nachricht am Tag verschicken kann (antworten auf Nachrichten von zahlenden Mitgliedern geht aber), eine besteht darin, dass man nur 1 Foto einstellen kann. Letzteres finde ich ziemlich ungünstig, denn natürlich stellt man sein schmeichelhaftestes Bild ein… Und so kommt´s, dass alle Männer, die ich über dieses Forum traf, im wahren Leben um einiges anders aussehen als in ihrem Profil.
Übermäßig viele Mitglieder hat dieses Portal nicht, und viele davon sind sogar gebunden oder aus anderen Gründen nicht auf der Suche nach einem Beziehungspartner (manche suchen auch nur Sexpartner), aber hier soll´s ja auch nicht die Masse machen, sondern das Besondere: ein bewussteres Denken, ein anderer Ansatz zum Leben, vielleicht spirituell, esoterisch, alternativ, nachhaltig oder auch einfach unkonventionell, die Suche nach etwas, was außerhalb des Profanen liegt… (Buchtipp dazu ganz unten!) mehr… “Lotuscafe.de im Praxistest”

Shop-A-Man im Praxistest

Anlässlich eines TV-Beitrags, für den ich als Expertin Kommentare abgeben sollte, habe ich eine relativ neue Singlebörse getestet: „Shop A Man“ (shopaman.de). Den Ansatz des Portals finde ich eigentlich ganz witzig: Das ohnehin ja konsumistische User-Verhalten der meisten Singlebörsen wird karikiert und überzeichnet (sehr viele Nutzer verhalten sich ja, als ob sie im Supermarkt sind und die ausgestellte „Ware“ anhand der hübschen Optik und bestenfalls noch nach dem Namen und Verpackungstext aussuchen – und dementsprechend wird sie auch beim kleinsten Makel wieder ins Regal zurückgestellt oder weggeworfen).
Bei „Shop-A-Man“ sind die Frauen die Käuferinnen und die Männer die Ware, die zuerst begutachtet wird, dann eventuell auf der Einkaufsliste landet, günstigenfalls im Einkaufswagen – und bestenfalls (wenn frau einen Kerl kontaktiert hat und er antwortet) zum „Spontankauf“ verleitet.
Die meisten Männer sind „sofort verfügbar“, ich werde auch Sachen gefragt wie „Passt xy zu deiner Handtasche“ oder aufgefordert: „Check jetzt seine Produktdetails und entscheide, ob er ein Must-Have ist oder nur ein Ladenhüter“. mehr… “Shop-A-Man im Praxistest”

Praxistest und Erfahrungsbericht der Singlebörse Finya.de

Startseite der Singlebörse Finya: "Verlieben für alle. Kostenlos"

Die Partnerbörse Finya finde ich ganz gut – und zwar nicht nur, weil es für Frauen UND Männer komplett kostenlos ist, sondern weil es auch sinnvoll eingerichtet und userfreundlich ist. Trotz der mittlerweile Trilliarden von Mitgliedern scheint der Server zu funktionieren, denn ich stelle nur selten Verbindungsstörungen oder -verzögerungen fest, wie sie auf einigen anderen Single-Plattformen häufig vorkommen.
Mit “userfreundlich” meine ich unter anderem: Es ist ganz klar aufgebaut und unkompliziert zu benutzen, man merkt, dass sich da Menschen immer wieder drangesetzt haben, die mit Usern in engem Kontakt stehen und deren Verbesserungsvorschläge aufgenommen haben, und es gibt auch keine verdeckten oder versteckten Bereiche, die man anderen erst mal freischalten muss bzw. um Freischaltung bitten muss. mehr… “Praxistest und Erfahrungsbericht der Singlebörse Finya.de”