100 Tage Elitepartner – nächster Zwischenbericht

Ehrlich gesagt, mein neuer Praxisbericht ist ähnlich unbefriedigend wie der letzte: Ich kriege wenig Mails und das meiste davon ist … einfach nix.
Die Zusammensetzung der Mails blieb bisher ungefähr die selbe wie im Zwischenbericht nach 22 Tagen: 35 % von eher skurriler Natur, weitere 35 % schickten nur diesen lahmen vorgefertigten “Gruß” und die restlichen 30 % waren sympatische Männer, aber entweder viel zu weit weg wohnend oder sonst nicht das, was ich suche, zum Beispiel viel zu alt für meinen Geschmack – vom tatsächlichen Alter oder vom Aussehen her. Denn mir scheint, etliche Männer hier sind halt schon ziemlich “in die Jahre gekommen”, stehen aber auf deutlich jüngere Frauen und denken ob ihrer Mitgliedschaft bei Elitepartner, dass sie eben selbst Elite seien und daher ruhig Anspruch auf was Knackigeres hätten, als sie selbst zu bieten haben.
So schrieb mir zum Beispiel ein „Manager“ (die Hälfte der Männer auf Elite sind eh Manager, ist ja klar) eine recht liebenswürdige Mail, aber seine vier Fotos klafften dermaßen mit seinem angegebenen Alter auseinander (er hatte 49 reingeschrieben), dass ich mich fragte, ob er mal locker 20 Jahre weggeschummelt hatte: die Augen tief in den Augenhöhlen, das Gesicht arg zerfurcht, ein Hals mit schlappiger Haut wie bei einem 75jährigen und diese speziellen langen Greisenohren, wisst ihr, was ich meine?


Neugierdehalber schrieb ich ihm eine freundliche Mail zurück und fragte ihn unter anderem, wie alt er nun wirklich sei – er erwiderte, warum ich denn frage? Ich solle ihn doch einfach mal treffen, denn letztlich zähle doch nur die persönliche Anziehung. Hofft der Mann, dass ich nen Vaterkomplex habe?
Ich denke, viele Männer aus dieser Generation haben noch die Einstellung, die früher gängig war, nämlich dass es für Frauen erstrebenswert sei, einen 20 Jahre älteren Partner zu haben, weil er ihr ja SO VIEL ZU BIETEN HAT! So wie „Günther“ mir schrieb: «Ich zähle zwar 68 Lenze, bin aber noch fit, ich segle und gehe wandern, fahre einen Mercedes, außerdem erfreue ich mich nach einem erfolgreichen Berufsleben einer schönen Pension, habe ein geräumiges Haus am Rande von Gießen, meine zukünftige Partnerin wird sich dort wohl fühlen und ihre Freizeit dort mit mir im Garten genießen.»
Oh ja, das ist exakt das, was eine selbständige Frau, die Berlin und ihren Beruf liebt, braucht! Garten mit Günther in Gießen! Aber er ist eben vom alten Schlag, er denkt, dass eine Frau, egal welchen Alters, sich genau so etwas wünscht. Auch Richard oder Robert, der Goldhändler aus irgendeinem bayerischen Kaff (komischerweise nennt er zwei verschiedene Vornamen), meint, dass es das Größte für mich sein sollte, Berlin und mein Business links liegen zu lassen, um zu ihm nach Hintertupfing zu ziehen und seinen Lebensabend mit ihm zu verbringen.

Angenehm finde ich nach wie vor, dass man hier nie so abwertende oder kritisierende oder obszöne Mails bekommt wie z.B. auf kostenlosen Singlebörsen (ich berichtete in früheren Blogbeiträgen darüber, z.B. “Attacken aus dem Untergrund“), der Ton ist immer höflich und respektvoll. Aber ich vermute, da sind auch die Macher der Seite schwer hinterher, solchen Jungs umgehend auf die Finger zu klopfen, wenn sie über die Stränge schlagen.
Zu meinem abschließenden Fazit über Elite-Partner geht´s hier!
© Beatrice Poschenrieder
„Sex

 

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