Frauen ansprechen: Ich weiß nicht, was ich sagen soll

Problem: Egal wo und bei welcher Gelegenheit, ich bringe es so gut wie nie fertig, mal eine Frau anzusprechen. Blickkontakt kriege ich oft hin, aber wenn es darum geht, dass ich den Mund aufmachen und den ersten Satz sagen soll, ist mein Kopf leer wie ein Fußball. Ich bin auch völlig unsicher, welche Sachen sich blöd anhören und welche bei Frauen besser ankommen. Kannst du mir einige Hinweise geben?

Antwort: Bitte lies erst mal den Beitrag „Frauen ansprechen – was soll ich tun?“.
Der wichtigste Tipp für den ersten Satz ist, dass es oft weniger auf den Spruch ankommt als darauf, wie du ihn rüberbringst. Der Spruch muss zu dir passen. Wenn du auf Kommando versuchst, witzig zu sein, obwohl du Wortwitz nicht grade gepachtet hast, dann kommt es meist eher peinlich rüber. Sag in dem Fall lieber etwas ganz Schlichtes wie „ich würde dich gern kennenlernen“.
Wenn es dir gelingt, die Frau dabei offen und lächelnd anzusehen mit aufrechter Körperhaltung und vielleicht einem frechen Grinsen oder etwas Schalk in den Augen, hast du schon die halbe Miete.

Es ist gut, wenn der Spruch zur Situation passt. Zum Beispiel an einer Bar: „Soll ich dir etwas mitbestellen?“ Oder in einem Klamottenladen: „Was meinst du, welches Shirt soll ich kaufen?“

Komplimente kommen fast immer gut (es sei denn, es sind so ganz abgegriffene Sachen wie „Du hast so schöne Augen“); günstig ist, wenn du es mit einer Frage kombinierst, damit die Angesprochene auch etwas sagen kann. Beispiel: „Du hast wunderschöne Haut – wie machst du das?“
Falls sie nachfragt, wie du das meinst, ergänzst du: „Naja – ernährst du dich besonders gesund? Schläfst du viel? Hast du eine spezielle Hautcreme?“ usw.
Beispiel 2: „Du hast eine tolle Figur – wie hast du das geschafft, das so hinzukriegen?“

Fast jede Frau mag es, wenn ein Mann sich als Gentleman zeigt, etwa sie fragt, was sie trinken möchte. Doch was, wenn sie „danke, nichts“ sagt? Dann kannst du das Gespräch fortsetzen, indem du fragst, wie sie das findet, wenn einer sie fragt, was sie trinken möchte.

Manchmal ist der zweite Satz fast wichtiger als der erste. Denn beim zweiten Satz hört die Frau näher hin, und er bewirkt die Einleitung einer Unterhaltung. Beispiel: Eine Frage wie „Wie alt bist du“ mag für sich gesehen irgendwie doof klingen; aber man kann sie auch so stellen: „Sag mal, mein Kumpel und ich haben uns gefragt, wie alt du wohl bist…“ – „19, wieso?“ – „Weil du auf der einen Seite noch so was schön Frisches hast und auf der anderen wirkst du schon wie eine richtige Frau.“
Sowas lässt das Mädel aufhorchen, und sie fühlt sich geschmeichelt.

Grundsätzlich: Versuche, Fragen zu meiden, auf die sie nur mit ja oder nein antworten kann – es sei denn, du schiebst dann sofort den nächsten Spruch hinterher und hältst so das Gespräch in Gang. Das ist aber für Schüchterne oft nicht leicht, vor allem, wenn das Mädel auf die erste Frage schroff antwortet. Gut sind wie-, was- oder warum-Fragen. Etwa: “Was kann ich tun, um dich kennenzulernen?” oder „Wie findest du´s hier?“
© Beatrice Poschenrieder
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